Schule der Arbeitslosen. Theater Krefeld

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Schule der Arbeitslosen
Bühnenstück von Joachim Zelter
Basierend auf dem gleichnamigen Roman

Theater Krefeld-Mönchengladbach
Regie: Christian von Treskow
Premiere: 01.02.2008

Rechte: Hartmann & Stauffacher

Interview

 

PRESSE:

Im Zuschauerraum herrscht Stille. Ganz selten ein Lacher über eine der zynischen Pointen auf ein von Phrasen regiertes Wirtschaftsleben, das den Mensch überflüssig macht. Ganz selten ein Applaus-Ansatz. Bis zum Schluss. Als das letzte Bild verlöscht, tost Beifall. Über neun Minuten lang Ovationen! […] Ein ungewöhnliches, doch empfehlenswertes Schauspiel, das wenn nicht gar beklommen, so doch nachdenklich stimmt.
fischelner Woche, 9.-15. Februar 2008

Dem Publikum gelingt der Rückzug ins schützende Unbeteiligtsein nicht. Auf der Bühne geht es um Schicksale, die nicht untrennbar an die Figuren gebunden sind. Sie könnten jeden treffen. Und das wird auch über die verknappte, pointierte Sprache Zelters klar. Ein packender Schauspielabend.
Rheinische Post | 04.02.2008

Kein herkömmliches Drama, Prosapassagen wechseln mit Dialogsequenzen. Die Regie hat die Ebenen geschickt verschränkt, man verfolgt diesem Diskurs mit Spannung, obwohl weit und breit kein Held aufscheint, mit dem man sich identifizieren könnte. Das liegt in der Natur der Sache, wenn es um Menschen geht, deren letzte Reste von Individualität gebrochen werden. […] Eine gelungene Inszenierung, die auch junges Publikum interessieren kann und interessieren sollte.
Westdeutsche Zeitung | 04.02.2008

 

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