Im Feld

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Joachim Zelter ׀ Im Feld ׀ Roman einer Obsession
Tübingen: Klöpfer & Meyer, Februar 2018
2. Auflage März 2018
3. Auflage November 2018
ISBN 978-3-86351-461-7
eBook ISBN 978-3-86351-317-7
160 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
€ 20,00

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Aus dem Verlagsprospekt:

»Rennradtreff. Christi Himmelfahrt. Donnerstag um 10 Uhr. Der Radverein lädt ein. Auch Nichtmitglieder sind willkommen!« Mit dieser Ankündigung gerät der Erzähler mitten hinein in die Parforce-Fahrt einer Rennradgruppe, die bald alle Maße und Vorstellungen sprengt.

Virtuos erzählt Joachim Zelter die Sogwirkung eines rastlosen Pelotons: das Zusammenwirken von Fahrrad, Mensch und sozialer Gruppe. Ein Räderwerk der Tempoverschärfungen, der Höhenmeter und der immer größer werdenden Distanzen, ein fortwährendes Weiter und immer weiter so. Am Ende handelt Zelters neuer Roman von uns allen: von Anpassung und Bereitwilligkeit, von Leistungsdruck und subtiler Tempoverschärfung, von der Unfähigkeit, auch nur eine Pedalumdrehung auszulassen. Es ist der Roman einer Besessenheit.

Zehn Jahre nach dem Erscheinen seines Romans »Schule der Arbeitslosen« und acht Jahre nach dem Erscheinen seines Romans »Der Ministerpräsident« legt Joachim Zelter eine gesellschaftspolitische Parabel von eminenter Wucht und Tragweite vor.

 

Textausschnitte:

»Ein grünes Trikot fuhr an mich heran und deutete nach vorne: Das sei heute kein guter Tag. Jedenfalls kein guter Tag für einen schlechten Tag. Man habe einen solchen Tag heute besser nicht. Und das Trikot fuhr weiter.«

»Denn dies war nicht irgendein Peloton, in dem wir fuhren, sondern Landauers Peloton. Jetzt hörte ich es: Landauers Peloton. Seine Tour, seine Ausfahrt, seine Streckenführung, seine Höhenmeter, sein Gegenwind – sein Peloton.«

 

SWR2 Lesenswert Magazin
Interview Radio Wüste Welle

 

Pressestimmen:

„Joachim Zelter hat mit diesem virtuosen Sprachkunstwerk ein kleines literarisches Wunder vollbracht.“
literaturkritik.de

„Atemberaubend beschrieben, und weil  die Versuche, menschliche Leistungsmöglichkeiten immer weiter zu steigern, nicht nur im Radsport zu finden sind, liest man das Buch mit angehaltenem Atem.“
NDR

„Ein virtuos erzähltes Lehrstück über Annäherung und Abgrenzung, Leistungsdruck und Macht.“
SWR

„Sprachlich ausgefuchst, psychologisch röntgentiefscharf, dramaturgisch raffiniert. […] Eine Allegorie über Leben, Ausloten, über Einfügen und Reflexion in den Zonen der Selbsterkenntnis, über Selbsterfahrung, Selbstentgrenzung und Autosuggestion.“
Der Standard

„Hält uns einen Spiegel vor – einer Gesellschaft der Getriebenen, die unter jeder Tempoverschärfung stöhnt, aber noch jede mitmacht.“
Südwest Presse

„Eine Parabel über eine Gegenwart zwischen Leistungsdruck und blinder Obrigkeitshörigkeit.“
Salzburger Nachrichten

„Sisyphos in Klickpedalen. Eine brillante Parabel auf eine Sinnsuche, die die verzweifelte Anstrengung zum Wert an sich erklärt.“
Freiburger Schreibkiste

„Joachim Zelter erzählt von einer Radtour, die zum Höllenritt wird, und macht daraus eine Parabel auf den Zusammenhang von Leiden, Sinnlosigkeit und Erlösung.“
Stuttgarter Zeitung

„Ein nachdenklich machender Text über das Immer-Mehr, Immer-Weiter, Immer-Schneller und Immer-Höher.“
Rhein-Neckar-Zeitung

„Ein Geniestreich. Atemlos, mitreißend und skurril.“
Badisches Tagblatt

„Eine tiefgründige, lesenswerte Studie über Gruppenverhalten, Ehrgeiz, Macht und Ohnmacht.“
Sächsische Zeitung

„Es ist, als würde der Leser Teil des Radlerpulks, den ein gnadenloser Tourenführer immer neue Gipfel hinaufjagt.“
Schwäbisches Tagblatt

„Ein fesselndes Buch.“
PS, die kleine Wochenzeitung

„Eine rasante Parabel über den Druck zur Leistung, zur Anpassung, zur stetigen Tempoverschärfung.“
Offenburger Tagblatt

„Es sind genau diese Stakkato-Passagen in den Serpentinen auf dem Weg hinauf zur Passhöhe, wo jedes weggelassene Wort Zeugnis gibt über die literarische Arbeit und die wahre Meisterschaft des Romanciers.“
Schwarzwälder Bote

„Ein fantastisches Buch in der typisch Zelterschen Diktion.“
Der Kurier

„Ein Radtreff wird zum Horrortrip.“
Schwäbische Zeitung

„Der Leser wird Zeuge und Mitradler einer körperlichen wie geistig wahnsinnigen ›Tour deTorture‹. Atemlos liest man das Buch zu Ende.“
ekz

„Ein Buch, das einen nicht mehr loslässt und stetig das Tempo verschärft.“
Badische Neueste Nachrichten

„Zelters Peloton-gewordene Kritik einer sinnentleerten Moderne.“
Badische Zeitung

„Dieses Buch löst einen Sog aus.“
Ostsee-Zeitung

„Der Roman entwickelt einen unglaublichen Sog, und auch beim Selberlesen folgt man dem Windschatten des Autors außer Atem bis zur letzten Seite.“
literaturcafé.de

„Ein Roman wie ein Tauchgang in die Untiefen der menschlichen Seele.“
literaturblatt.ch

„Über den Anpassungsdruck, über das Mithalten-Müssen und das Nicht-Versagen-Dürfen in unserer modernen Gesellschaft.“
SL Leselust

„Joachim Zelter erzählt direkt und subtil, wie der Leistungsdruck jeden zwingt, den nächsten Anstieg auch noch mitzugehen. (…) Auch als Leser ist man mitgefangen und abhängig von diesem fürchterlichen Anführer, der in seiner Verbissenheit an Käpt’n Ahab aus Moby Dick erinnert. (…) Zum Ende hin ist dieser lustvolle, qualreiche und verführerische Roman doch eine Parabel auf all die Kurbelbewegungen des Daseins. Denn der, der da ja immer mitfährt, ist der Tod.“
SWR2 Lesenswert

„Der Radsport als Metapher fürs Leben. Keiner hat ihm literarisch je so schön in die Speichen gegriffen, so wortgewandt gekonnt an seinen Stellschrauben gedreht und ihn so eloquent in all seiner Dramatik erfasst wie […] Joachim Zelter in seinem Roman Im Feld.“
Die Glocke

„Man kann
Im Feld als einen Radfahrer-Roman lesen, doch dieses Buch ist weitaus mehr, weil es dem Leser viel über die Natur des Menschen verrät – und über unsere heutige Zeit. […] Ein grandioses Buch.“

Ein atemloses Stück Literatur.“
Landeszeitung



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